Ein Tag zwischen Büchern, Manga und Geschichten
Unsere Fahrt zur Leipziger Buchmesse 2026 – ein unvergesslicher Ausflug mit langer Anreise und großen Eindrücken
Der Wecker klingelte früh, aber die Vorfreude war noch früher wach. Pünktlich um 7:00 Uhr versammelte sich unsere Gruppe auf dem Schulhof, und kurz nach halb acht rollte der Bus Richtung Leipzig an. Begleitet wurden wir von Frau Wentzke und Herrn Kunth, die den Ausflug organisiert hatten – zwei Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Begeisterung für Bücher und Literatur sichtlich mit uns teilen wollten.
Die Fahrt dauerte rund vier Stunden, und ja – das ist lang. Doch der Bus wurde schnell zur rollenden Gemeinschaft: Gespräche, Musik aus geteilten Kopfhörern und wachsende Neugier auf das, was uns erwartete. Die Zeit verging schneller als gedacht. Gegen 11:30 Uhr tauchte dann das weitläufige Messegelände am Horizont auf, und die Stimmung im Bus hob sich spürbar.
Kaum eingetroffen, überwältigte uns die schiere Größe der Buchmesse. Überall Verlage, Autoren, Illustratorinnen, Leseecken und Bühnen. Die Luft roch nach frisch gedrucktem Papier. Wir schlenderten durch Hallen voller Neuerscheinungen, entdeckten Bücher über Bücher und ließen uns von unbekannten Titeln und bunten Covers in den Bann ziehen. Manch einer kehrte mit einer dicken Tüte voller Lesebeute zurück zum Treffpunkt.
Ein besonderes Highlight war die Manga Comic Con, die direkt in die Messe integriert war. Cosplayer in aufwendigen Kostümen, riesige Manga-Ausstellungen, signierende Zeichnerinnen und Zeichner – hier trafen zwei Welten aufeinander, und das auf die beste Art und Weise. Wer bislang noch kein Fan der japanischen Comickultur war, hatte gute Chancen, nach diesem Besuch einer zu werden.
Mitten im Trubel der Messegänge begegneten wir zudem Lehrer Schmidt – eine freudige Überraschung! Der Mathe-Influencer nahm sich Zeit für Gespräche und erzählte auf der Bühne von seiner Arbeit.
Um 15:00 Uhr hieß es dann, Abschied zu nehmen. Der Rückweg war ruhiger – viele dösten ein, andere blätterten bereits in ihren Neuerwerbungen. Gegen 19:30 Uhr kamen wir nach einem Stau auf der A12 wohlbehalten zurück an der Schule an, erschöpft, aber erfüllt. Ein langer Tag – und ein sehr guter.



